PeB-Tool – eine Software zur Berechnung des Personalbedarfs
Preise des PeB-Tools:
| Anzahl Lizenzen | Preis |
| 1 | 50 € |
| 2 | 100 € |
| 3 | 145 € |
| 4 | 190 € |
| 5 | 235 € |
| 6 | 275 € |
| 7 | 315 € |
| 8 | 355 € |
| 9 | 395 € |
| jede weitere | 35 € |
Für Jugendämter in Bayern entstehen keine Kosten.
Bei der Erarbeitung der Prozesse, die Ihnen auch zur Optimierung der Abläufe und zur Qualitätssicherung dienen, unterstützt Sie IN/S/O gerne. Wenn Sie Ihren organisatorischen Rahmen und Ihr Anliegen kurz beschreiben (info@inso-essen.de), erhalten Sie kurzfristig ein unverbindliches Angebot. Oder Sie nehmen telefonisch Kontakt mit uns auf: 0201/3163259 oder 08158/904399.
Beschreibung des PeB-Tools:
Die aktuelle Version 1.1 orientiert sich am Handbuch des Bayerischen Landesjugendamtes „Personalbemessung der Jugendämter in Bayern“. (Das Handbuch mit den Beschreibungen der Kernprozesse und des Arbeitzeitmodells erhalten Sie für 10 € unter der Mailadresse: poststelle@zbfs-blja.bayern.de.)
Mit den folgenden drei Screenshots können Sie sich einen ersten Eindruck über die Funktionalitäten des Tools verschaffen.
Nach dem Start des Programms erscheint das Flowchart des ersten Kernprozesses. Jedes Flowchart hat im wesentlichen folgende Elemente:
In das Zahlenfeld im abgerundeten, blauen Rechteck (Teilprozess) kann die Anzahl der erbrachten (bzw. zu erbingenden) Teilprozesse eingetragen werden.
In die Zahlenfelder auf den Verbindungslinien kann die prozentuelle Häufigkeit mit der die „Fälle“/Vorgänge vom Vorgänger-Element zum Nachfolger-Element wechseln eingetragen werden, so dass sich die Anzahl der Entscheidungen oder Teilprozesse im Nachfolger-Element errechnen.
Sofern Sie die genaue Anzahl der erbrachten Teilprozesse kennen, ist der prozentuale Verlauf entbehrlich und Sie tragen die absoluten Zahlen in die Zahlenfelder in den abgerundeten Rechtecken ein.

So bald ein Teilprozess angeklickt wird, verdunkelt sich dessen Rahmen und erscheint im linken Fensterteil eine Tabelle. Dort sind die Tätigkeiten des Teilprozesses mit Häufigkeit und Dauer hinterlegt. Beide Angaben können von Ihnen verändert werden. (Die Spalte „Handbuch“ gibt die im Handbuch des Bayerischen Landesjugendamtes hinterlegten Häufigkeiten und Zeiten als Vergleichswert wider.)
In den beiden unteren Zeilen der Tabelle wird die benötigte Arbeitszeit für einen Durchlauf des Teilprozesses angegeben und in Verbindung mit der eingetragenen Anzahl erbrachter Teilprozesse die benötigte Gesamtzeit (= Klientenzeit) ermittelt.

Die mittlere (blau unterlegte) Tabelle fasst die in den Teilprozessen ermittelten Arbeitszeitbedarfe für jeden Kernprozess als Klientenzeit zusammen. Sie werden automatisch aus den Kernprozessen hier hin übertragen.
Im linken Teil des Bildschirms werden jene Arbeitszeiten erfasst, die zu den fachlichen Aufgaben gehören, aber nicht für die eigenen Fälle aufgewendet werden. Soweit diese sich aus den Kernprozessen unmittelbar ergeben (z. B.: kollegiale Beratung) werden sie ebenfalls automatisch errechnet.

Die festen (unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten) und flexiblen (abhängig von der Anzahl der eingesetzten Fachkräfte; sie fallen in gleicher Höhe auch für Teilzeitbeschäftig- te an) Systemzeiten müssen als Jahresarbeitszeitwerte hier eingetragen werden.
Unterhalb der mittleren Tabelle wird die Ausführungszeit (fachspezifische Gesamtarbeitszeit) als Summe von Klienten- und Systemzeiten sowie der Verteilzeit (für unvorhersehbare Ereignisse und persönliche Verrichtungen) errechnet.
In der rechten Tabelle werden die sogenannten Rüstzeiten erfasst. Sie sind aufgabenunabhängig und fallen für alle Beschäftigten eines Dienstherrn/Arbeitgebers an. Auch diese Werte müssen als Jahresarbeitzeitwerte eingetragen werden.
Ausführungs- und Rüstzeit ergeben dann die Auftragszeit. Darunter können Sie Ihre spezifische Netto-Jahresarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten (also nach Abzug von Urlaub und durchschnittlicher Abwesenheit wegen Krankheit, Fortbildung etc.) eintragen. Dann errechnet das Tool die Anzahl der Vollzeitstellen, die für die Erbringung der Kernprozesse erforderlich sind.
Das Weiterverwenden der berechneten Daten ist durch einen Export der Auswertungstabellen als PDF-Datei möglich.